USA-Rundreise Westcoast // Part I LA – Las Vegas

USA-Rundreise Westcoast // Part I LA – Las Vegas

*Werbung, keine Kooperation (ich erwähne im Post Unternehmen und Marken, bin aber in keinster Weise für diese Nennungen vergütet worden) 

Guten Morgen ihr Lieben 🙂

Heute kommt der erste Blogpost über meine USA-Rundreise, auf den sicher viele von euch bereits gewartet haben – jedenfalls habe ich auf Instagram in letzter Zeit zu kaum einem Thema mehr Fragen erhalten, seit ich diesen Blogpost zu meinen Reisevorbereitungen veröffentlicht hatte.

Allgemein

Eine der häufigsten Fragen war auch, mit wem ich denn unterwegs war, da Andi ja zuhause war 😀 Nun zu der Reise bin ich durch meinen Papa gekommen. Dieser war von einer Amerika Reise vor knapp 10 Jahren so begeistert (damals waren wir in New York & Florida), dass er sich unbedingt noch die Westküste Amerikas ansehen wollte – da ihm eine passende Reisebegleitung fehlte hatte ich die Chance mitzufliegen 🙂

Wir haben eine geführte Rundreise gemacht, die inklusive An- und Abreise 17 Tage dauern sollte. Mein Papa hatte diese über das Reiseunternehmen FTI gebucht & die genaue Bezeichnung der Reise ist “Kontrastreicher Westen.”

Anreise

Wir starteten am 23.10 von Frankfurt aus, da die Flüge von dort etwas günstiger waren. Zum Glück hatten wir einen Direktflug. Ich finde die knapp 11h Flugzeug schon anstrengend genug und würde euch deswegen wenn es irgendwie geht eher zum Direktflug raten. Durch die Zeitverschiebung sind wir dann so am späten Nachmittag am LAX gelandet und wurden dort von einem Shuttle zum Hotel gebracht.

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Das erste Hotel und somit auch die erste nach war leider echt ein Schock und eine richtige Enttäuschung. Das Holiday Inn LAX befindet sich anscheinend zurzeit im Umbau und macht durch vernagelte Fenster und behelfsmäßige Lobby etc. keinen guten ersten Eindruck. Leider passten auch die Zimmer dazu und ich kann das Hotel absolut nicht empfehlen. Auch liegt es ziemlich schlecht, sodass ihr sehr lange in die Stadt braucht – aus diesem Grund saßen wir am ersten Abend erstmal im Hotel fest und konnten lediglich unseren Reiseleiter und die Gruppe etwas kennenlernen. Am nächsten Morgen ging es dann dort ähnlich schlecht mit dem Frühstück weiter. Dieses war in einem winzigen Kellerraum und es gab am Buffet einfach verschimmeltes Brot 🙁 Wirklich kein toller Start aber danach startete endlich unsere Rundreise.

Montag: LA – Laughlin

Zunächst war eine kleine Stadtrundfahrt für LA geplant, die leider tatsächlich sehr kurz ausfiel. Wir waren knapp eine Stunde in Beverly Hills und danach eine weitere am Walk of Fame, wo wir das Dolby Theatre besichtigten und von weitem auch das Hollywood-Sign sahen. Ich hätte gerne noch mehr von der Stadt gesehen, tröstete mich aber damit, dass wir gegen Ende der Reise ja nochmal nach LA zurückkehren würden.

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Danach ging die Reise weiter zur Calico Geisterstadt, die mitten in der Wüste liegt. Diese ist zwar sehr touristisch, aber trotzdem ganz süß gemacht und ich finde der Besuch lohnt sich. Weiter haben wir noch an einem Café an der berühmten Route 66 gehalten.

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Abends kamen wir dann endlich in Laughlin (quasi das Las Vegas der Amerikaner) an, wo wir in einem Hotel in einem Casino übernachteten. Das Hotel war deutlich besser als das am Vortag und abends konnten wir zu In&Out Burger gegenüber gehen – super lecker.

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Dienstag: Laughlin – Grand Canyon – Williams

Am Dienstag ging es nach dem Frühstück nochmal zu einer weiteren Route 66 Gedenkstätte, bevor wir den Grand Canyon erreichten. Dieser war gleich zu Beginn der Reise eines meiner absoluten Highlights und der Ausblick über den Canyon ist wirklich beeindruckend.

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Zudem hatten wir als Zusatzausflug einen Helikopterflug über den Canyon gebucht – der gegen Mittag anstand. Ich muss sagen ich hatte wirklich etwas Angst, aber es hat sich gelohnt diese zu überwinden – ein einmaliges Erlebnis ! Mit 220$/ Person allerdings auch wirklich kein Schnäppchen.

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Nach dem Flug besuchten wir noch verschiedene Aussichtspunkte und hatten dort Zeit den Canyon etwas auf eigene Faust zu erkunden. Danach stand wieder etwas Fahrt an, bevor wir abends Williams erreichten.

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Mittwoch: Monument Valley – Arches Nationalpart

Am Mittwoch stand zunächst Monument Valley an. Auch dort hatten wir als Zusatzauspunkt eine Jeep-Tour gebucht. Ich finde auch diese hat sich wirklich gelohnt, weil man die “Monumente” sonst einfach nur von einem Aussichtspunkt relativ weit entfernt sieht. So aus der Nähe kommt schon echtes Cowboy-Feeling auf 😀

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Danach stand erneut eine längere Fahrtzeit an, bis wir abends den Arches Nationalpark erreichten, dessen Besonderheit die von Wind und Wetter geformten Bögen sind. Hier verbachten wir die Abendstunden bevor es in unser Hotel in Moab ging.

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Donnerstag: Canyonlands – Rock Springs

Dort starteten wir am nächsten Morgen auch wieder und sahen uns zunächst den Canyonlands Nationalpark an.

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Den restlichen Tag waren wir eigentlich nur im Bus unterwegs da wir so eine weite Strecke zurücklegen mussten. Das ist für mich eindeutig ein Nachteil dieser Art von Reisen, da man sehr viel Zeit beim Fahren verbringt.

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Wir haben lediglich noch einmal in einem Walmart gehalten, in dem man auch frei verkäuflich Waffen ergeben konnte (das ist von Staat zu Staat anders). Ich fand es wirklich erschreckend wie einfach das ist dort eine Waffe zu kaufen und deswegen war es irgendwie schon spannend das mal zu sehen.

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Freitag: Rock Springs – Grand Teton Nationalpark – Jackson Hole

Am Freitag fuhren wir in Rock Springs schon sehr früh los um den doch relativ weit entfernten Grand Teton Nationalpark zeitig zu erreichen. Leider machte uns die Natur hier einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund eines Flächenbrandes mussten wir das Gebiet weitläufig (in Amerika heißt das schnell mal 150km) umfahren und standen dann aufgrund einer Baustelle auch noch im Stau. Aber sowas kann natürlich niemand ändern und ich glaube wir haben als Reisegruppe definitiv das Beste daraus gemacht.

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Aufgrund der langen Fahrtzeit hatten wir dann aber abends nur noch einen einzigen Stopp in Grand Teton und verschoben die restlichen Stopps auf den Folgetag.

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In Jackson Hole waren wir dann aber in einem super coolen Steakhouse, das echt toll eingerichtet war und konnten uns auch noch kurz die Stadt ansehen.

Samstag: Yellowstone Nationalpark

Wie schon oben erwähnt holten wir an diesem Tag noch zwei Stopps im Grand Teton nach, bevor wir zum Yellowstone aufbrachen.

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Ich muss sagen, der Yellowstone war für mich persönlich – auch wenn von den meisten Reiserouten er sehr weit entfernt liegt & ein Besuch deswegen gut eingeplant werden muss – nochmal ein persönliches Highlight. Im Gegensatz zu den sich teilweise doch recht ähnlichen Nationalparks und Canyons ist der Yellowstone eine thermal area und irgendwie nochmal etwas ganz anderes.

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Das Gebiet sieht wirklich aus wie aus einem Urzeitfilm und ihr findet überall heiße Quellen, Erdspalten und Geysire – ich finde Bilder können der Schönheit und Besonderheit dieser Landschaft kaum gerecht werden. Was außerdem super cool ist: ihr könnt hier super viele Tiere sehen. Hier gibt es z.B. schonmal häufiger einen Stau weil Bisons die Straße überqueren wollen.

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Sonntag: Salt Lake City

Am Sonntag durchquerten wir dann gleich drei Staaten zumindest teilweise und fuhren von Wyoming über Idaho nach Utah. Dort kamen wir gegen Mittag in Salt Lake City an und sahen neben einer Stadtrundfahrt auch noch das Capitol der Stadt und die Temple Area an.

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Gerade letztere war doch etwas eigentümlich da wir von zwei jungen Frauen eine Art Einführung in den mormonischen Glauben bekamen. Vor allem in Utah ist dieser sehr verbreitet. Ich würde ihn zwar nicht als Sekte bezeichnen, manche Strukturen der Glaubensgemeinschaft muten für mich aber doch befremdlich an. Dennoch war es sehr interessant etwas über eine andere Glaubensrichtung zu erfahren, mit der ich mich so noch nie beschäftigt hatte.

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Montag: Capitol Reef Nationalpark – Bryce Canyon Nationalpark

Am Montag stand dann erneut ein längerer Fahrtag an, bei dem wir lediglich kurz im Capitol Reef Nationalpark hielten.

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Unser eigentliches Tagesziel war aber der Bryce Canyon. Dieser Nationalpark ist auf ca. 2.400 – 2.700 m gelegen. Diesen Höhenunterschied merkt man auch sofort im Klima. Während es vorher doch meistens angenehm warm war wurde es hier schon deutlich frischer.

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Dies mussten wir allerdings nur einen Tag aushalten am nächsten Tag ging es nämlich schon weiter durch den Zion Nationalpark Richtung Las Vegas – davon berichte ich euch aber nächste Woche mehr.

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Im zweiten Teil des Reiseberichts werde ich euch auch ein abschließendes Fazit mit Pro/ Contra zu dieser Form der Reise geben – also #staytuned xxx Anna

6 Kommentare

  1. 21. Oktober 2018 / 10:34

    Da sind wirklich total schöne Bilder auf eurer Reise entstanden, den “wow-Effekt” hatte ich so gut wie bei jedem einzelnen empfunden 🙂 Für meinen Mann und mich steht auch noch eine USA Reise in den nächsten Jahren an. Ich bin schon auf den nächsten Blogpost gespannt & auf deine Pro/Contras.

    Hab einen schönen Sonntag!
    Liebe Grüße Eileen von http://www.eileens-good-vibes.de

    • youcantellanybody
      Autor
      24. Oktober 2018 / 19:21

      Danke meine Liebe 🙂 das freut mich sehr 🙂 Wisst ihr denn schon wo es hingehen soll ? Am Wochenende kommt der zweite Teil des Berichts – ich hoffe ihr findet das Pro/ Contra am Ende hilfreich. xxx

  2. 21. Oktober 2018 / 13:00

    Die USA sind auch wirklich mein Traumziel, war dort schon sehr oft und das Land begeistert mich immer wieder. Vor allem kann man in den USA ja ganz verschiedene Sachen erleben, je nachdem wo man hinfährt. Einfach Wahnsinn. Bin selbst dieses Jahr ins Passeiertal Hotel gefahren weil ich die verschiedenen Seiten Europas auch mal kennen lernen möchte aber es gibt viel zu viel zu entdecken 🙂

    Liebe Grüße

    • youcantellanybody
      Autor
      24. Oktober 2018 / 19:22

      Jaaaa da hast du Recht – ein Land mit so vielen Unterschieden 🙂 aber innerhalb Europas kann man natürlich auch super toll Urlaub machen. xxx

  3. 21. Oktober 2018 / 19:27

    Die Bilder sind so wunderbar und ich bin ganz beeindruckt wie wunderbar die Natur sein kann. So einen Roadtrip durch die USA steht auf jeden Fall auch auf meiner Reise-Bucket-Liste. Besonders Las Vegas und LA würde ich gern einmal sehen.

    Liebe Grüße, Milli
    (https://www.millilovesfashion.de)

    • youcantellanybody
      Autor
      24. Oktober 2018 / 19:23

      Vielen Dank für deinen lieben Kommentar 🙂 Ich fand die Natur auch beeindrucken aber noch einen Ticken besser haben mir dann doch die Städte gefallen ! LA & Las Vegas sind auf jeden Fall Traumziele. xxx

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