über chronische Unzufriedenheit

über chronische Unzufriedenheit

Guten Morgen ihr Lieben 🙂

Ich dachte nach den ganzen letzten gute-Laune-Reise-wie-toll-ist-das-Leben-Beiträgen ist es ist mal wieder Zeit für ein paar ernstere thoughts hier (ihr wisst ja Balance & und so). Diesmal geht es um ein Thema, über das ich mir schon länger Gedanken mache: Zufriedenheit. Ich glaube persönliche Zufriedenheit ist mit das größte Glück das man im Leben erreichen kann. Dabei kann diese Zufriedenheit für jeden Menschen etwas völlig Individuelles bedeuten.

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Leider habe ich zunehmend das Gefühl, dass die Menschen hier immer unzufriedener werden und immer weniger wertschätzen, was sie haben. Aber woran liegt das? Und vor allem: wie kann man glücklicher/ zufriedener sein?

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Kommt euch folgende Situation vielleicht bekannt vor?

Ihr wacht früh auf, die Sonne scheint, alles ist super. Euer erster Griff geht zum Handy & ihr checkt erstmal die sozialen Medien: Bekannter XY postet über seine neueste Beförderung, euer bester Kumpel zeigt sein neues Auto und Z. ist schon wieder auf einer Traumreise. 

Obwohl ihr beim Aufwachen gute Laune hattet und sich seitdem nichts in eurem Leben geändert hat, seid ihr plötzlich unzufrieden und fühlt euch minderwertig. Böse Gedanken strömen in euren Kopf.

XY hat das gar nicht verdient, wie kann der sich das überhaupt leisten, die macht ja eh nur Urlaub – etc. 

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Ich glaube leider gerade der stetige Vergleich in den sozialen Medien trägt immer mehr dazu bei, dass wir uns selbst schlecht fühlen. Ich habe schonmal über das Thema  Instagram Depression geschrieben, da es aber so wichtig ist, kann man meiner Meinung nach nicht oft genug darauf hinweisen: den Vergleich mit dem social media Profil von jemandem kann man nicht “gewinnen”. Wir vergleichen dabei unser schlechtestes mit dem ausgesuchten & gefiltertem Leben von jemand anderem. 

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Wie hart XY für die Beförderung oder Z. für den Traumurlaub gearbeitet haben sehen wir nicht und denken es fliegt ihnen einfach so zu. Dabei unterliegen wir einem Denkfehler und sehen nur die eigene harte Arbeit die zu weniger Erfolg führt und wie anderen scheinbar fast mühelos alles zufliegt.

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Während Instagram uns ständig scheinbar perfekte Leben vorführt kommt uns unser eigenes so immer minderwertiger vor und wir sind unglücklich. Und das in einem Land wie Deutschland, in dem so viel Wohlstand herrscht. Ich wage es aber sogar die These aufzustellen, dass viele Menschen in sehr viel ärmeren Ländern glücklicher sind als wir, weil sie das was sie haben einfach viel mehr wertschätzen können.

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Auch wir sollten uns mehr darauf konzentrieren, wie gut es uns hier geht & wie vielen Leuten es schlechter geht, statt immer nur die wenigen im Blick zu haben denen es (vermeintlich) besser geht. Versucht euch für derartige Gedanken zu sensibilisieren, denn eure Gedanken bestimmen wie ihr die Welt um euch herum wahrnehmt und letztendlich auch wie sie ist.

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Wann immer ihr euch also bei derartigen Gedanken erwischt, versucht sie durch positive zu ersetzen und haltet euch vor Augen was ihr alles könnt/ schafft/ habt etc. & ihr werdet sehen wie die Unzufriedenheit Stück für Stück weicht. Das alles geht zwar nicht von heute auf morgen, sondern ist ein längerer Prozess, aber wenn ihr euch diesem öffnet werdet ihr merken wie ihr nach und nach zufriedener werdet.

Schreibt mir doch mal in die Kommentare, ob ihr euch mit solchen Themen beschäftigt & ob sie euch interessieren. xxx Anna

6 Kommentare

  1. 9. Oktober 2018 / 10:21

    Ich würde auch sagen, dass wahrscheinlich Menschen in ärmeren Ländern zufriedener sind als wir beziehungsweise unzufrieden sind, weil sie echte Probleme haben. Wir beschweren und dagegen über die sogenannten “First Worlds-Problems”. Ich denke man muss wirklich versuchen die kleineren Dinge im Leben mehr wert zu schätzen und bei sich zu bleiben als beim Nachbar, der jedes Jahr ein neues Auto fährt 😀

    Liebe Grüße, Milli
    (https://www.millilovesfashion.de)

    • youcantellanybody
      Autor
      11. Oktober 2018 / 22:24

      Liebe Milli, vielen Dank für deinen lieben Kommentar 🙂 da hast du wirklich Recht ! Ich versuche das auch ! Meistens klappt es leider manchmal auch – aber wir sind eben auch alle nur Menschen. xxx

  2. 10. Oktober 2018 / 9:54

    Liebe Anna,
    Finde es total schön, dass du auch mal ernstere Themen ansprichst. Ich denke es ist total wichtig, dass man sich vor Augen hält, das Instagram & Co. nicht der Realität entspricht und kein Mensch perfekt ist. Am besten versucht man, nicht all zu viel Zeit auf diesen Plattformen zu verbringen sondern das Leben in der realen Welt zu geniessen. Bei einem Mädelsabend, wenn man Feiern geht oder wenn man mal wieder eine gute Shopping Ausbeute macht. 🙂 Schlussendlich ist es ja nur Social Media.
    Liebe Grüsse,
    Sarah Marie von http://www.xoxsarahmariex.com

    • youcantellanybody
      Autor
      11. Oktober 2018 / 22:25

      Liebe Sarah Marie, da hast du total Recht. Ich merke manchmal richtig wie es mich unzufrieden macht wenn ich stundenlang nur planlos auf Insta abhänge, deswegen versuche ich mich immer mehr aufs “echte” Leben zu konzentrieren und nur noch bewusst den Content zu konsumieren den ich wirklich mag & der mich weiterbringt. xxx

  3. 11. Oktober 2018 / 13:14

    Anna,

    chapeau! Hab den Artikel einfach verschlungeln!

    Ich glaube, dass Unzufriedenheit leider eine neue Krankheit ist, die aus dem ständigen Vergleichen resultiert. Man vergleicht sich hier und da und dort mit xxx Menschen. Aber wofür eigentlich?

    Du hast es so so schön geschrieben und das regt wirklich zum Nachdenken an!

    xx Franzi

    https://franziskanazarenus.com/2018/10/10/10-london-instagram-spots/

    • youcantellanybody
      Autor
      11. Oktober 2018 / 22:26

      Liebe Franzi vielen Dank für deinen lieben Kommentar 🙂 das freut mich wirklich dass dir der Blogpost gefallen hat. Ich sehe den Schlüssel auch darin, dass man versucht sich nicht so oft zu vergleichen – ich muss mir das allerdings immer wieder in Erinnerung rufen weil ich doch oft dazu tendiere. xxx

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